In den letzten Jahren habe ich mich viel mit Textilien und deren Zertifikation beschäftigt. 

Die Textilindustrie setzt unzählige Chemikalien , verschiedenste Farbstoffe ein, um uns stets modisch einkleiden zu können. Leider sind einige dieser Stoffe nicht so ganz giftfrei. Diese belasten unsere Umwelt, diejenigen , die damit arbeiten müssen und zu guter Letzt auch uns Verbraucher, die wir täglich diese Kleidung auch tragen.

Diese Substanzen können Allergien und Unverträglichkeiten auslösen und sind teilweise sogar krebserregend bzw. erbgutverändernd.

Ganz besonders reagiert die Haut unserer kleinen Babies, diese nimmt alles noch intensiver auf.

Fertige Kleidungsstücke können z.b. Formaldehyd enthalten, welches zur Fixierung der Farben eingesetzt wird. Bedenkliche Farbstoffe, Insektizide oder Flammschutzmittel befinden sich auch in den fertigen Kleidungsstücken. Insektenschutzmittel werden eingesetzt, um die Textilien vor Mottenfraß zu bewahren. All diese Chemikalien lösen sich durch Körperwärme und Schweiß aus den Kleidungsstücken und können in die Haut der TrägerInnen eindringen. Erst nach einigen Wäschen sind sie im Textil nicht mehr gänzlich nachweisbar.

Schon beim Schreiben wird mir ganz anders!

Für meine Kinder (die Großen sind im Moment weniger begeistert - da es bei ihnen Massenware "IN" ist)und für mein kleines Unternehmen habe ich beschlossen, auf Qualität zu achten und auch den sozialen Aspekt nicht aus den Augen zu verlieren.

Auch mein Geldbörserl kann sich nicht nur GOTS zertifizierte Textilien leisten.

Darum verarbeite ich für meine Familie und bei "vonmir" ÖKOTEX 100 Standard Stoffe, GOTS zertifizierte Stoffe und recycle Altkleidung - wie z.b. aus einem alten ausrangiertem T-Shirt nähe ich eine Beanie; aus alten Unterhemden entstehen Unterhosen; ...

Ökotextilien sind hautfreundlicher, ökologischer oder fairer produziert als konventionelle Textilien. Dies wird durch Kriterien geregelt, die dem jeweiligen Textillabel zugrunde liegen.

Textilien, die ein Ökotextil-Zeichen tragen, wurden nach strengen Kriterien produziert und geprüft. Bei Verstößen gegen die Regelungen wird das Zeichen aberkannt.

Diese werden auch humanökologische Kriterien genannt und betreffen nur die Rückstände im fertigen Kleidungsstück. Allergisierend oder hormonell wirksame, krebserregende Farbstoffe oder bedenkliche Chemikalien dürfen nicht eingesetzt werden.

Ich wasche (mit selbstgemachten Kastanien)meine Stoffe immer vor. somit kann ich ein späteres Einlaufen auch verhindern. 

Öko-Tex 100 Der Öko-Tex-Standard 100 ist das am weitesten verbreitete Textil-Label.

Es steht im Wesentlichen für Schadstoffprüfungen der Produkte in allen Verarbeitungsstufen, um gesundheitliche Risiken zu reduzieren.

Das Öko-Tex-Label kann von verschiedenen TextilherstellerInnen (Weber, Stricker, GarnherstellerInnen) beantragt werden.

Die Grenzwerte für Schadstoffgehalte gehen über gesetzliche Bestimmungen hinaus. Es existiert z. B. ein Verbot für Azofarbstoffe oder allergieauslösende Farbstoffe.

Die Grenzwerte für Formaldehyd, Schwermetalle und Pestizidrückstände sind strenger, aber der Einsatz dieser Chemikalien ist erlaubt.

Ökologische oder auch soziale Kriterien, die sich auf den Rohstoffanbau beziehen, spielen für die Zeichenvergabe keine Rolle.

GOTS - Global Organic Textile Standard Um Klarheit in den Labeldschungel zu bringen, wurde der weltweit gültige Global Organic Textile Standard entwickelt.

Der Standard legt Kriterien wie den Mindestanteil von 70 % biologischer Faser und strenge Richtlinien bezüglich der Ausrüstung und Färbung vor.

GOTS schreibt auch die Implementierung eines Umweltmanagementsystems und einer Abwasseraufbereitung vor. Für die MitarbeiterInnen sind die sozialen Bedingungen innerhalb der Textilverarbeitungskette geregelt, Kinderarbeit ist verboten.

Das neue GOTSLabel steht für die Kontrolle der gesamten textilen Kette. 

EXP stellt als neu entwickeltes Wollausrüstverfahren die höchsten Ansprüche zufrieden. Der chlorfreie Prozess, der verringerte Ressourceneinsatz und nicht zuletzt der europäische Produktionsstandort mit seinen zuverlässigen Abläufen, machen das Verfahren zu einer rundum nachhaltigen Innovation.

EXP ist das erste Wollausrüstverfahren weltweit, dass den strengen "bluesign®"- und "Global Organic Textile Standard (G.O.T.S.)"-Kriterien entspricht und zudem auch den "Öko-Tex-Standard" erfüllt.

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